© 2010 Katharina Herb
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Diventagebuch: (Vorsicht, das Datum geht rückwärts!)


4. Dezember 2010. 22:30 Uhr. Weihnachtsfeier der Mitarbeiter eines namhaften Einrichtungshauses in München
Einer der zehn schwärzesten Auftritte meiner Karriere. Alle verantwortlichen Mitarbeiter geben sich im Vorhinein echte Mühe den Abend schön zu gestalten. Es wird eigentlich alles richtig gemacht. Wir reden über Technik, Garderobe, Liedauswahl, simulieren den Auftritt ... gut! Aber wirkliche Ahnung von Eventplanung hat dort niemand. Woher auch!

Die Diva braucht eine Garderobe. Mit Spiegel und gutem Licht zum Falten-Wegschminken. Kein Problem für das Einrichtungshaus! Dankbar seufze ich. Doch die Dankbarkeit schlägt schnell um, als ich begreife, dass eine der beiden Türen direkt zu den alkoholisierten Gästen hinaus geht. Und die kriegen es mehrmals fertig meine Stuhllehne-unter-Klinke-geklemmt-Konstruktion aufzubrechen.
Zwei sehen mich johlend barbusig in Unterhose!

Die Diva muss aufs Klo! mal wieder kurz vor Auftritt. Nervöse Blase. Schon halb im Kostüm. Dafür muss sie aber durch eben jene Menge mittendurch. Von allen Seiten wird sie angestarrt. Die mitpinkelnden Damen haben keine Ahnung, dass die komisch angezogene Frau in zehn Minuten die Diva mimen muss. Später erinnern sie sich brüllend.

Soweit, so bekannt. Immer wieder. JEDER Künstler kann davon ein Lied singen. Wir haben uns alle eine dicke Haut zugelegt. Aber was nun kommt tut richtig weh.

Erste folgenschwere Fehlentscheidung: Ein DJ bekommt den Auftrag die Opernsängerin technisch auszurüsten. Da dieser im Laufe des Abends sowieso gebraucht wird und er ja auch mit einem CD-Player umgehen kann, liegt für den Laien diese Entscheidung nah.

Zweite Fehlentscheidung: Wenn schon die Diva ordentlich Geld kostet, sparen wir bei der Technik. Druck von oben. Der überforderte DJ stellt Equipment zur Verfügung im Gesamtwert von einem Techniker-Tagessatz! Mikrophon, Verstärker, Mischpult, CD-Player, Lautsprecher und Scheinwerfer zusammen, kosten Marcs Abendgage... Die Lautsprecher haben 200 Watt. Soviel wie die in meinem Büro. Die Scheinwerfer müssen direkt am Stativ bedient werden! Nix Lichtpult. Der Mikrophon-Vorverstärker muss mit einem Imbusschlüssel (!) bedient werden. Die richtige Größe fehlt. Natürlich!

Dritte Fehlentscheidung: Falscher Ort. Die Hälfte der Gäste können mich weder hören noch sehen. Sie unterhalten sich. Immer ein wenig lauter als die 200 Watt-Boxen. Sonst hören sie sich ja nicht.

Als ich von der Bühne runter gehe, um den schlimmsten Krachmachern den erigierten Zeigefinger direkt zu zeigen, macht mir ein Witzbold das Kleid hinten auf! Und eine mittelalte Möchtegern-Braut nimmt meine Schleppe und steckt sie mir in den Rückenausschnitt. Ja, da fühle ich mich herzlich willkommen! Dass mich ein paar der Allercoolsten außer Reichweite akustisch nachäffen, ist da schon das am wenigsten Beschämende!

Und zu guter Letzt macht der Barbetrieb fünf Meter neben der Bühne solch ein Lärm, dass selbst ein genervter Schrei der Operndiva untergeht.

Kann ich da gewinnen?

Wir Künstler nennen solche Gagen: Schmerzensgeld!

4. Dezember 2010. 19:00 Uhr Pink Christmas Stephansplatz

Jaaa, so finde ichs klasse. Heute wurdet ihr für gestern entschädigt! Heute hat der Ton fürs Playback geklappt und auch mein Mikro war so laut, dass ich gehört werden konnte. Und siehe da ... die Menge findet mich lustig. Das wiederum finde ich lustig und zack! ists ein schöner Auftritt.

3. Dezember 2010. Pink Christmas Stephansplatz

Tja, das war wohl ein Satz mit x. Wie soll eine Opernkabarettistin opernkabarettistisch begeistern, wenn die Zuschauer sie nicht hören? Wohl gar nicht :-) Naja, morgen haben wir noch eine Chance...^^

23. November 2010, Bibliothek Bogenhausen München
Puh, gerade nochmal gutgegangen :-) ab der zweiten Stunde hatte ich ständige Kreislaufprobleme. Und wärend ich mich innerlich frage, ob das noch mit meiner Unterleibsgeschichte zu tun hat, rede ich mich äußerlich um Kopf und Kragen. Hm, manche Pointen hab ich wohl verhauen, das muss ich beschämt zugeben. Aber immerhin kann mir Marc im Anschluss erklären, warum ich permanent umkippen will. Wir hatten seit morgens nichts gegessen! Einfach vor lauter Herumgerenne vergessen. Reisezeit, Lichtaufbau, Tonaufbau, Soundcheck, Lichtcheck, Schminken Umziehen, In-mich-Gehn, zack waren wir von 11 Uhr mittags bis 1 Uhr Nachts auf Achse. Und so eine Bibliothek ist nun mal kein Gasthaus. Keiner der sympathischen Damen und Herren glaubt, dass wir Künstler auch Hunger haben. Hier beschäftigt man sich mit geistiger Nahrung. Noch nicht mal Apfelschorle gabs. Nur Wasser. Seit 11 Uhr morgens. Wen wundern meine Aussetzer? Und der blöde Navi lotst uns dann zu guter Letzt auch noch an allen Mac Donalds und Tankstellen vorbei. HUNGER!!!!!!!!!
Und dennoch war der Abend wunderschön. Danke an alle guten Geister. An die lebenden und die ätherischen!

20. November 2010. Alle an die Glotze!
heute müsst Ihr um 21:45 Uhr den WDR anschalten. Da komm ich nämlich! In der Sendung unseres Frauenkabarettidols: Gerburg Jahnke.
Ladies night! Yippey!


17. November 2010 Fraunhofer

ich spiele heute zum ersten Mal hier. Bin natürlich aufgeregt und weiß wieder nicht, ob ich das mit meiner Fehlgeburt sagen soll. Ich entschliesse mich, eine Andeutung zu machen, und am Ende dann alles zu erzählen. Nur um auf der Bühne zu stehen und doch gleich das Kind mit dem Bade auszuschätten. Zu emotional.
Aber ich hab dazugelernt: ich versuche nicht meine Gefühle zu überspielen und Quatsch zu machen, sondern gebe zu, dass es mir scheiße geht. Dann haben alle eine Chance zu sehen, dass ich keine makabare Geschichte erfinde, um zu schocken.
So wurde der Abend dann auch noch wunderbar, obwohl Marc und ich eine Scene wegen Unfähigkeit unsererseits wiederholen mussten

17. November Morgens um 7 bin ich endlich wieder eingeschlafen. Um um 9 aufzustehen, weil um 12 der Flieger geht. Bauchschmerzen noch da, aber besser. Ich wünschte mir, ich hätte gestern nicht zwei sackschwere Bildbände gekauft, die ich nun zusätzlich noch durch die elendigen Flughafengänge schleppen muss.
Um 16 Uhr sind die Schmerzen fast weg. Ich denke, ich kann spielen heute abend.

16. November Nachts:
ich hab so schlimme Bauchschmerzen, dass ich glaube, es rammt mir jemand ein Messer zwischen die Beine. Und ich bin noch bis Mittwoch nächste Woche unterwegs. Kann also erst Donnerstag zur Frauenärztin. Lieber Gott, lass das von alleine weggehen. Hoffentlich haben die bei der Ausschabung nicht irgendwas vergessen ...

16. November 2010 Fernsääääähn
Aufzeichnung der Sendung Ladies night vom WDR in Köln im Gloriatheater. Mit der Ikone Gerburg Jahnke und Monika Gruber, Frieda Braun und Ruth Schiffer (die, wie ich, alle noch Ikonen werden wollen). Ausgestrahlt wird die Sendung am 20.11. um 21:45 im WDR!

14. November
Einmal nachdenken und viele Emails später: Tja, gestern Abend ... das war schon hart für mich. Ich wusste, ich kann nicht einfach so den Zampano machen ... ich hätte mich so deplatziert gefunden ... aber das Thema ansprechen, war auch nicht einfach. Ich wusste, so etwas macht man auf der Bühne nicht und ich hatte auch tatsächlich nach der Show noch Rückmeldungen von Zuschauern, dass sie es für einen makaberen Scherz hielten. Also bin ich nicht wirklich sicher, ob ich das Richtige getan hab. Dass ich aber etwas tun musste, das war "richtig". Für mich.
Naja. Ich musste kapieren, dass man mir tatsächlich zutraut, solch eine Geschichte zu erfinden.

Und woher kommt das? Weil unser fernsehgeschädigter Schädel immer nur weichgezeichnete Scheiße, oder brutalste Closeups vorgesetzt bekommt. Und wir immer mehr "Schocker" brauchen, damit wir überhaupt die Realität als solche erkennen können. Gerade kommt eine Nachricht über einen Unbekannten, der mit zermatschtem Hirn vor einer Kneipe aufgefunden wurde und die Polizei bittet um Hinweise. Ich ertappe mich, dass ich das gar nicht mehr wahrnehme. Abgestumpft.

13. November 2010 Lach und Schieß München
Das erste Konzert danach. Äußerlich bin ich fit. Innerlich komm ich mir so unnötig vor, wie ein Trüffelverkäufer im Slum. Nach meiner Fehlgeburt auf der Bühne rumhüpfen und überspitzte Bonmots aus der Scheinwelt Oper zu erzählen - Unsinn.
Das Einzige, was mich gerettet hat, war meine Aussicht, dass Ihr in der Lach und Schieß schon immer sehr großzügig zu mir wart. Und so auch heute. Nachdem ich mir die Seele frei geredet hatte, gings mir schon viel besser. Und ich kam mir nicht mehr so blöd vor. Wieder einmal habt Ihr Zuschauer einen Abend gerettet! Danke!


30. Oktober

Ich liege im Bett mit grausamen Bauchschmerzen. Nicht die Schmerzen sind grausam. Ihre Ursache. Mein kleines Leben wurde abgesaugt. Aus mir raus gesaugt. Ausgeschabt. 9. Woche.

Bad Tölz, ich danke Euch, für Euer Verständnis...

23. Oktober 2010
ich habe eine Fehlgeburt. Kurz vor dem Konzert. Bauchschmerzen, Atemnot, Kreislaufschwäche. Alles Symptome, die ich eigentlich kenne. Man sagt mir, ich hätte sowieso nichts ändern können...
Schwerte, ich wäre gern besser gewesen. Dann würde auch mein Kind noch leben ...

15. Oktober

ich schwebe immer noch. In Hannover. Wenn mein Leben so weitergeht, dann platze ich. Vor Glück.
:-) :-) :-)

8. Oktober Höchstadt

Ich schwebe ... bei den nettesten Menschen der Republik!


2. +3. Oktober
Klapsmühle Mannheim
Hab ich das verdient? Solche Abende?! Irrsinnig.
Was Ihr nicht wusstet, ich aber! ist, dass ich im 2. Monat schwanger bin! ich kann Euch sagen, das ist das Ungewöhnlichste, was einer Frau passieren kann. Ich bin extrem kurzatmig, habe ständig das Gefühl gleich umzukippen, muss zwei Liter Blut mehr im Körper rumpumpen. ANSTRENGEND. Und dennoch ist es das Beste, was ich je erlebt habe. ICH WERDE MAMA HURRAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
. Und das war wohl auch der Grund, warum alles zauberhaft war. Alles. Ihr, ich, die Technik, Marc. Einfach ein Sechser im Lotto Gefühl.
Vielen Dank an Christina Bräutigam für das Bild

18. September 2010
Dielheim
Ich durfte in der großen Kulturhalle in meinem Heimatort Dielheim spielen. Dafür muss ich Edgar Kloe nochmal herzlich dankeschön sagen. Damit hat sich ein alter Traum von mir erfüllt. Einmal von oben runter gucken, wo ich immer hochgeguckt hab. Was für ein Gefühl!


10. + 11. September 2010
Puttbus
Kabarettregatta Putbus. Ich hab tatsächlich gewonnen! Wer hätte das gedacht?! Nachdem im zweiten Abend ausschliesslich ein klassisches Konzert-Abo-Publikum saß. Die sehr ruhigen Damen und Herren wussten nicht, dass sie in einem Kabarett sitzen und trauten sich nicht einen Mukser zu machen. Bis zum Schlussapplaus war ich der Meinung sie schlafen alle. Das bin ich nicht gewohnt. Macht Krach bei mir! Und dann der Preis... Hammer!!! Danke!
Und Rügen ist so schön. Trotz aller T(err)ouristen.

8. August bis 15. September
"Königlich Tafeln"
hihi, ich durfte ja während meiner Auftrittszeit und davor, nicht öffentlich sagen, dass ich im Maximilianeum sein werde. Weil die politischen Jungs Angst hatten, dass dann in der Zeitung steht "Sex im Landtag". Haha, als würde wegen mir irgendeine Zeitung sowas schreiben. Schön wärs :-) Bravo der Veranstalterin Eva Mühlegg, dass sie mich durch diesen ganzen Zores durchgetragen hat!

11. und 13. August 2010

Mannheim, meine Heimat! Ich fühle mich viel zu klein für soviel Pomp und Verehrung um mich rum. Und doch fühlt es sich gut an. Danke.


13. August 2010
Die, die da waren wissen, dieses Konzert wird sich nie wiederholen. Dass auf der Bühne Platz war, für eine völlig am Boden zerstörte, heulende Künstlerin, ist nicht selbstverständlich. ... dass Ihr meinen Kummer und meine Verwirrtheit mitgetragen habt, war eine überirdische Erfahrung für mich.
Danke.

31. Juli 2010 Gaygames Cologne, Eröffnungsveranstaltung
Auch wenn man das so nicht sieht:
hier singe ich vor 10.000 Zuschauern im Rheinenergiestadion Köln.
Begleitet werde ich vom Rainbow Symphony Orchestra Cologne. Yeah!
Diva im Latz
Vielen Dank an Michaela Jacobi für das Bild.


25. Mai 2010
Uff der Umbau ist geschafft. Naja. So gut wie. Es staubt nicht mehr. Wenn auch immer noch die meisten Kartons ungeöffnet rumstehen. Aber: mein Laptop kann wieder eingeschaltet werden. Ich bin wieder für die Kunst einsatzbereit.


1. Mai 2010
Was für ein Abend! Ich durfte moderieren. Das kann ich ja besonders gut.. Aber, der Anlass war den Nervenstress wert: Schrill im April in Karlsruhe. Für mich ein ganz besonderes Ereignis, denn vor 12 Jahren bin ich dort zum allerersten Mal mit meiner Stimme öffentlich aufgetreten. Ein barmherziges Schicksal lies mich wärend des Konzertes im Unklaren darüber, wie schlecht ich tatsächlich war. Wir Künstler brauchen das wie Dünger. Sonst zerbrechen wir an zu hoch gesteckten Zielen. Kritisch werden die Ernsthaften sowieso. Viel zu sehr.

Aber, dass mich ein professioneller Opernkritiker soooo runter machen musste, hatte ich nicht verdient. Immerhin bekam ich kein Geld und die Community wollte löblich aus den eigenen Reihen rekrutieren. Mich "Campingdiva" und "Enkelin von Florence Foster Jenkins" zu nennen war einfach gemein. Einem jungen Pflänzchen mit einem Radikalschnitt zu begegnen ist Mord nicht Wachstumshilfe.
Hiermit verkünde ich stolz, dass meine Rache süß war. Zuckersüß. Die Kritik vorzulesen und von Euch frenetischen Applaus zu bekommen für meinen "trotzdem" Weg, war einer der Momente, die ich nie vergessen werde.


25. März 2010
jaja, so sieht eine Diva aus, wenn sie ihr Büro umbaut. 25 m2 uraltes Sandsteinmauerwerk jeden Zentimeter mühsam freigelegt. Ich sag Euch, meine Lunge schreit!!! Wie ich aussehe, wenn ich frisch gebadet bin, seht Ihr auf der Seite /galerie :-)

Übrigens, das ist kein Bildfehler. Es IST so staubig!
P.S.: Dank an Heike Bahr für das Bild^^

7. Februar 2010
Es gibt Neuigkeiten, wir ziehen um;
ab 1.3.2010 residiert mein Büro in
der Kurpfalz, in Nussloch.
(und jetzt kommt mir nicht mit Mario Barths Handtaschen, ich kanns nicht mehr hören!!! Nussloch ist sehr schön, jawoll! Außerdem kam da mein Papa her.)


12. Januar 2010
Puh geschafft. Das war vielleicht anstrengend. Das ganze Fernsehgedöns. Aber, es hat sich gelohnt. Opernkabarett ist etabliert. Nein, nicht alle haben meinen Humor verstanden, aber das gesamt e Orchester fands gut. Das reicht mir. Da ist es fast schon eine Ehre, dass Edda Moser, die echteste aller Königinnen der Nacht richtig angefressen war. Uiuiui. Mir ihr war nicht gut Kirschen essen. Ich glaube, sie hätte mich am liebsten rausgeschmissen. Gut, dass sie das nicht konnte. Hihi.

6. Januar 2010
Ich hab Neuigkeiten. Ich komm ins Fernsehen!!!
Am 9. Januar2010 bin ich um 20:15 Uhr im 3Sat.
Yeah! Da braucht man mich tatsächlich als Opern-Expertin. Okay, nicht mich alleine. Es gibt noch ganz andere Kaliber, aber: ich darf was Lustiges singen. Yes!


2. Januar 2010
Huch, war eigentlich Weihnachten? Schon wieder vorbei? Früher kam mir das länger vor. Und Sylverster hab ich sowieso gearbeitet. Wie immer. Will auch mal feiern!!!

22. Dezember 2009
Ich war in der Zwischenzeit fleissig unterwegs. In Braunschweig durfte ich als Sängerin in dem berühmten Grand Spectakle-Varieté mitmachen, und das ist sehr ungewöhnlich. Denn sonst treten da ja eher Akrobaten und Zauberer auf. Umso stolzer bin ich, dass die Presse schrieb, ich hätte den Vogel abgeschossen. Yeah!
An alle Varieté-Veranstalter: Macht es wie Klaus Mau. Bucht mich fürs Varieté. Ich gelte als Farbklecks. Das kommt gut:-)

Und dann war ich in meinem geliebten Gostner Hoftheater in Nürnberg. Da trete ich schon von meinem ersten Programm an auf. Gisela und Gerhard Hofmann haben mich seit der ersten Stunde unterstützt. Dank Euch. Wie jedes Jahr waren aber auch die die Nürnberger Zuschauer charmant zu mir. Aber wie jedes Jahr nehmen sie kein Blatt vor den Mund: Sie wollen mehr Sex! Nackte Titten reichen nicht, solange man sie nur anschauen darf. Naja, kann ich verstehen:-)


08. Nov. 2009

Puh, was für ein Stein vom Herzen. Meine Premiere ist rum!!!! Yeah! Und sie war auch noch gut. Und das unter widrigsten Umständen. Drei Tage vorher kriegte ich ne ordentliche Erkältung. Mit allem. Also auch Reizhusten, den ich auf der Bühne besonders gerne hab. Und Heiserkeit. Mein Lieblingssymptom. Aber: das Zirkuspferdchen hüpft. Und vor lauter Freude, dass die eineinhalb Jahre Arbeit so schön geworden sind, sogar besonders hoch. Was für eine Erleichterung. Danke liebes Premierenpublikum in Regensburg! Euer Spass und mein Fatalismus haben gewonnen.
Was spielte da für eine Rolle, dass am zweiten Tag eine kluge Zuschauerin mittendrin meinte, sie müsse mir sagen, dass ich in der falschen Oper wäre (ich!!!) denn Don José sei ja wohl Tenor, also ein Mann, und mein Text würde auch nicht stimmen, und falsch singen täte ich auch. Keine! Mit zwei Ramazotti hatte ich das auch runtergeschluckt. Wer wird denn angesichts dieser bösen Worte weinen? Eine Opernkabarettistin? Nie und nimmer! Das Zirkuspferdchen ist einfach weiter gehüpft.

3.-7. November 2009 Premiere von "400 Jahre Sex in der Oper"
im Statttheater Regensburg
Bitte Daumen drücken, alle die nicht kommen können!

14. September 2009
heute ist wohl der Sommer vorbeigegangen. Hm.
Naja, egal, dann gehn auch wieder die Menschen ins Kabarett!
Ich sitze seit Wochen fleissig an meinem neuen Programm und bibber, dass ich fertig werde.

Die neuen Bilder sind jetzt aber wenigstens schon mal geschossen, und das Poster gelayoutet (wie sagt man auf deutsch?). Ich kann Euch gleichwarnen, das Poster wird der Hammer!!!! Echt! Es ist passend zum Titel recht freizügig. So freizügig, dass Pforzheim gesagt hat, sie hängen es nicht auf. Tja.
Dann verriet mir Gerhard Winterle von der Rampensau.de:
"als ich noch für desiree nick gearbeitet habe und sie im osterfeld aufgetreten ist, wollte man dem kulturhaus nach ihrem auftritt die förderung streichen..;-))

Hihi, das gefällt mir:-)

In ein paar Tagen stell ich die neuen Bilder online, dann könnt Ihr Euch ein eigenes Bild machen!

27. Juni 2009
Pöcking. Ja, die Pöckinger haben vielleicht die schönste Bibliothek Bayerns. Vielleicht. Vielleicht ist aber die aus Weiden noch schöner. Vielleicht...? Naja, in mehr Bibliotheken durfte ich bisher auch nicht spielen. Vielleicht nicht ganz umfassend, mein Urteil. Aber schee wars. Arg schee. Obwohl, ich hatte gedacht meine Aschering Blueser würden alle kommen. Aber nur mein treuer Moses und Stephan warn da. Naja. Wiggerl war entschuldigt. Und Wolfgang auch. Nee, Manfred, Du warst nicht entschuldigt. Die Ausrede mit der geigenspielenden Nachbarstochter ist fad. Oder ist sie hübscher als ich?
P.S.: Was nochmal ist der Unterschied zwischen Bücherei und Bibliothek?


23. Juni 2009
Himmel, ich komm nicht hinterher. Also, was gabs in der Zwischenzeit.
Luftholen, Tee holen, Nachdenken...

Oja, da fällts mir wieder ein: Famose Konzerte in Bad Reichenhall, Altlußheim und Karlsruhe. Ja, das war alles drei richtig geil! Bad Reichenhall war wie nach Hause kommen. Ich wusste gar nicht, dass ich ein Mädel der ersten Stunde war. Aber, tatsächlich: ich war eine der ersten Künstler 2004 bei der Gründung. *stolz*. Allerdings hab ich gemerkt, dass meinen saftigeren Showtiteln hinterhergeheult wurde. "tenore amore" klang Euch doch zu brav. Bei Orgien in Arien glänzten definitiv die Augen heller. Versprochen, der nächste Titel wird wieder griffiger.

Dann kam Altlußheim. Bei Mannheim. In einem neuen Dachausbau des Rathauses. Da hat mal der Architekt was Schönes machen dürfen. Sehr gut gelungen. Kompliment. Gut, dass dann die allgemeine Meinung über ein paar technische Schwierigkeiten erhaben war.
Ja, manchmal wacht ein kleines Kabarett-Engelchen extra über mich. Dann weiß ich nicht warum, aber die Show wird gut. Danke kurpfälzer Engel, auf Himmel und Erden!

Und Baden darf nicht fehlen. Karlsruhe, meine alte Zwischen-Heimat. Wie lange hab ich gebettelt, dass ich endlich bei Euch auftreten durfte! Bernd sei Dank. Ich konnte endlich beweisen, dass aus der frechen Fassade eine echte Künstlerin geworden ist. (Zumindest will ich mich so verstanden wissen:-)). Bis zur kompletten Stimmlosigkeit habe ich alles gegeben. ICH WOLLTE EUCH UNBEDINGT GEFALLEN. Und Ihr habt es mir gedankt. Jetzt danke ich Euch. Von Herzen.

Und zu guter Letzt noch Berlin. Ha! Hassliebe. Euch Berliner mit den verschränkten Armen und dem großkotzigen "ich hab eh schon alles gesehen" kann ich nicht leiden. Aber Euch Berliner mit dem wunderbar schnoddrigen "mach halt, irgendwo gibts auchn Platz für Dich" liebe ich. Von allen CSDs ist für mich das Motzstrassenfest das spannendste. Jedesmal denk ich, o Gott, hier geh ich mit Sack und Pack und Playback unter, und jedesmal schwimme ich auf den himmlischen Sphären tausender Minutenfans. Geil. Wozu Drogen, wenn man ich Berlin aufm Motzstrassenfest auftreten darf?

P.S.: Habt Ihr mein Makeup gesehen? Wahnsinn, oder? Googelt mal: "Highlight" Herbert Leibinn http://de-de.facebook.com/people/Herbert-Leibinn/1240748958
Der Herbert hat aber noch mehr: Second Hand Hochzeitskleider!
(Zum Täumen!!! Ich will sofort heiraten! Hat einer Lust? Aber bitte: solvent und sexy!)
mit Farben und Wimpern von Beni Durrer
(Is das cool, solche Freunde zu haben:-))


2. Juni 2009
Puh, ne Menge passiert ...
Also: ich war tatsächlich zum ersten Mal meiner Kabarettistenlaufbahn heiser. Richtig heiser.
Mit allem. Nein, ohne alles. Auf jeden Fall ohne Stimme. Das war am 9. Mai. Ich bin krank auf dem wundervollen Opernball in Karlsruhe zum Moderieren angetreten und bumm: um 22:00 Uhr versagt mein System. Meine Stimme, auf die ich so stolz bin ... weg. Katastrophe.
Am Montag danach sofort zum HNO, der mich anschaut wie eine Eule und mir sagt: wenn Sie das schaffen, heute abend in der Lach und Schiess ein Soloprogramm zu singen, dann schickt er alle Patienten zu mir. Nein, ich habs nicht geschafft. Um 17 Uhr hab ich aufgegeben. Kein Cortison, kein Inhalieren, kein Krautwickel, kein Hustenblocker, kein Voltaren mehr, mit absolutem Sprechverbot ins Bett. Heulen.

Tja. das also sind meine stimmlichen Grenzen. Gut zu wissen.
Für alle, die gerne gekommen wären: Es tut mir herzlich leid. :-(((((

Aber: die Zwangspause hat meine Kreativität enorm gefördert. Ich hab wie eine Bekloppte Tag und Nacht an meinem neuen Programm gearbeitet. Durfte ja nix reden! Immer noch hab ich Bammel, dass meine Idee nicht wirklich ankommt, aber manchmal überkommt mich eine Hybris und ich fühl mich unbesiegbar!

Zwischenzeitlich war ich in Weiden in der schönen Bibliothek und hab mich herrlich entschädigt gefunden für sieben stressige Tage an Bord der Arosa. Weiden hatte die widrigste Bühnensituation, ein fetter Stützbalken direkt(!) vor der Bühne. Und dennoch wart Ihr Weidener ein wundervolles, verständiges, humoriges Publikum. Oder gar deshalb? Ich hab mich sehr wohlgefühlt. Vielen Dank!.

24. April 2009
morgen gehts auf große Fahrt. Ich fahr mit der Arosa Bella von Passau über Bratislava nach Wien und zurück. es soll bis 21 Grad geben!!!!! (okay, bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 60% *seufz*) Ich werde berichten, obs mir gefallen hat.
Nee, natürlich fahr ich nicht als Gast mit. Ich arbeite, logo! Und: meinen süßen Mitarbeiter Marc Leopold braucht Ihr auch nicht zu kontaktieren. Der ist dabei! --- ARBEITEN :-)


11. April 2009
So, wieder zurück, aus dem nassen kalten und windigen Mallorca. Merkt Euch, wenn Ihr mit mir in Urlaub gehen wollt, dann nehmt Regenschirme mit. Pff. Weil ich aber nächste Woche schon gleich wieder weg bin, nämlich auf Flüssekreuzfahrt (kommt bloß nicht mit, es wird regnen!) bleibt alles beim Alten, dass ich nämlich nicht sofort antworten können werde.

30.3.09
So, jetzt bin ich erstmal in Urlaub. Auf Malle! Jawohl! Ich kann das auch! Außerdem ist das Therapie. Für meinen Mama und mich. Ablenkung. Traurige Gedanken vertreiben. Nach Ostern gehts weiter! Versprochen!

Aber, das soll niemanden abhalten, mich teuer zu buchen :-)

Wegen technischer und organisatorischer Fragen wendet Euch bitte an Marc A. Leopold:
+49 8121. 4176 - 03 oder +49 176 21302881oder info@real-works.de

Augsburg, Kresslessmühle

war ich heut gut? Hm....? Ich weiß nicht. Irgendwie war ich unsicher, dass mich dann doch nicht alle mögen. Habt Ihr mir das mit Leipzig übelgenommen? Als ich erzählt habe, dass dort die erste Reihe 5 Minuten vor Beginn kam, mir den Rücken zugekehrt und ungeniert erstmal bestellt und gegessen hat, schien mir so, ich verspiele auch Eure Sympathien? Eine alte Bühnenweisheit besagt ja, erzähle nie unverblümt, was Dir wirklich weh getan hat. Aber ich scheiß auf alte Weisheiten. Naja, nicht grundsätzlich, aber ich würd gern.

Schwabentour März 09
das war ja eine Schau! Ich war in Heidenheim, Schwäbisch Gmünd und in Kirchheim unter Teck. Überall ein Publikum, dass an Zahl, Sympathie und Emotionen nicht geizig war. Und das, obwohl in Gmünd so ziemlich alles schief ging, was technisch möglich ist! Trotzdem kein Murren, keine schlechte Laune, nur Profi-Zuschauer, die neugierig waren, wie die Diva auch noch die 4. Leuchte, die kaputt geht, überspielt. Nachdem der CD-Player keine Lust mehr hatte und zuvor das wunderschöne Gebälk so ziemlich jede Frequenz zum Feedback gemacht hatte. Sehr schön:-)
Aber, als ich Euch fragte, ob Ihr mit mir ein Bierchen trinkt, hättet Ihr Euch die Frage: "Wer zahlt?" sparen können.


Zwischen-Nachricht

die Premiere wurde verschoben. Gott sei Dank! Ich danke aber nicht nur dem Höchsten, sondern auch, und eigentlich vor Allem, der Zweithöchsten: Gisela Hoffmann. Sie erkannte mein Dilemma. Durch den Tod von Papa hatte ich eine lange Zeit, in der ich so überhaupt keine kreative Idee hatte. Entsprechend mau war mein Punktestand in Sachen neue Nummern. Und Gisela bot mir selbstlos ihre Hilfe an. Danke! Ich empfehle allen in Nürnberg und Umgebung Wohnenden unbedingt sich die Seite des Gostner Hoftheaters anzuschauen. So nette Veranstalter müssen unterstützt werden. Gehet hin und gebet Geld aus! www.gostner.de


17. Februar 2009, "Mal sehen" im Gostner Hoftheater, Nürnberg
Endlich mein erstes Mal! Als Moderatorin meiner eigenen Show. Und ich war so aufgeregt, wie zu keinem meiner Soloprogramme. Unglaublich. Tja, da gibt es wohl noch eine Menge zu lernen für mich. Wenn Ihr als neugierig mit-leid-tragendes Publikum was cooles beitragen wollt, dann ... bleibt weiter neugierig mit-leid-tragend^^

13. + 14. Februar 2009, Theater im Bahnhof Dielheim
Davor hatte ich am meisten Angst: in dem Ort aufzutreten, in dem exakt ein Monat zuvor mein Vater starb. Gar nicht lustig. Oder doch! Eigentlich wars sogar sehr lustig. Ach, was würde ich tun, wenn ich Euch nicht hätte. Mein geliebtes, umworbenes, verständnisvolles Publikum.


3. bis 7. Februar 2009, Statttheater Regensburg
Jetzt bin ich Regensburg-Fan. Die Stadt ist tatsächlich so schön, wie alle immer erzählen. Und empfing mich mit einer einmaligen Nebelkulisse. Atemberaubend. Ich wünschte mir sehnsüchtig ein Prinzessinnenkleid und eine Kemenate zum Freierempfang. Aber Ihr bildet Euch nichts ein auf Eure Schönheit. Nein, im Gegenteil! Offen, neugierig und fast beängstigend liebevoll geht Ihr mit neuen Künstlern um! Danke.

30. + 31. Januar 2009
... und dann auch noch eine lesbisch-kölsche Karnevalssitzung. Ja, das geht. Das geht sogar gut. Sehr gut. Zuerst zusammen geheult und dann zusammen gefeiert. Ich nehme an, das heißt Leben?!


23. + 24. Januar 2009, Brixen, Italien
das war das erste Mal auf der Bühne seit dem Tode meines Vaters. Ich habe ja geglaubt, dass man mir meilenweit ansieht, dass ich so gar nicht gut drauf bin. Wie gut wäre jetzt gewesen, ernsthafte Opernsängerin zu sein, die über große tiefe Gefühle singen darf. Dachte ich. Aber viel besser war, dass ich kabarettistin bin, mit meinem eigenen Programm. Denn niemand hätte mir erlaubt auf der großen Bühne vor der letzten Nummer von meinem Vater zu berichten. Und so konnte ich meine Situation mitteilen und fühlte mich tatsächlich erleichtert. Von wegen geteiltes Leid usw. Danke Brixen!

13. Januar 2009, 0:15 Uhr
mein Vater durfte heute Nacht, nach furchtbaren Schmerzen, endlich einschlafen. Mein Bruder, meine Mutter und ich waren bei ihm, und er ist zuhause in seinem Wohnzimmer gestorben. Weil wir seine Krankheit seit 8 Jahren miterleben mussten, darf ich allen sagen, dass man sich um uns nun keine Sorgen mehr machen muss. Die Zeit davor war viel schlimmer. Furchtbar, an seinem Bett sitzen zu müssen und nichts tun zu können. Wir wünschen uns nun, dass er endlich frei sein darf, wie er es sich in seinem hermetischen Krankenbett immer gewünscht hat.
Hubert Georg Herb geb. 17. Mai 1943 - gest. 13. Januar 2009


19.12.08 Käs, Frankfurt
Denkwürdiges Konzert! Fünf Stunden vor Konzert plaudere ich mit Dirk, meinem Lieblingstechniker in Frankfurt, und klage ihm mein Leid, dass es so schwer ist, lustig zu sein, und trotzdem ernsthaft schön zu singen. Weil ich mich eigentlich entweder aufs Singen, oder aufs Unterhalten beschränken muss. Wenn ich versuche gut zu singen, sagt eine Hälfte, das ist kein Kabarett, wenn ich dann nur lustig bin, sagt der Rest, Du singst gar nicht mehr so schön wie früher. Dilemma. Und der immer hilfsbereite Dirk verspricht mir, so einen geilen Sound zu machen, damit es so gut klingt, dass vielleicht heute mal beides möglich ist. Aber schon in der ersten Arie, die ich mit Hingabe und allem was ich an Gefühl in mir habe, singe, lacht mich eine Dame in der ersten Reihe aus. Naja. Schuster bleib bei Deinen Leisten. Ich hab meine Lektion gelernt.

1. und 2.12.08 Apollokino in Hannover beim Desimo
Puh, so viele gute Kollegen. Da hab ich mich ganz klein gefühlt. Hm, muss wohl ab und zu mal sein, dass ein Dämpfer auf Mixedshows kommt, wenn Soloshows mich glauben machen, ich sei Superwoman!?


27. und 28.11.08 Senftöpfchen Köln
Es wollten ja ganz viele, ganz einflussreiche Menschen kommen. Und was war? Nur nette Jungs von der Sparkasse Neuss. Auch gut. Die wollen mich aber nicht groß rausbringen. Ich glaube, die wollen was anderes...

8.11.08 Uhutheater in Hannover
Yippieeeee!!! Heute wars genau so, wies sein soll. Ihr habt alle mit mir Bier getrunken und mich lieb gehabt. Und ich konnte es geniessen, weil ich heute gut war. Yes! Und die Aufnahme, die davon gemacht wurde, ist auch super geworden. *Lalalala, ich hab gute Laune ... lalalala*.


7.11.08 Uhutheater in Hannover
... also, ich weiß nicht. Heute war ich irgendwie nicht soooo gut. Woran lags? Bestimmt nicht an Euch, denn Ihr habt gefeiert :-) und Euch nichts anmerken lassen. Naja, soooo schlecht war ich ja auch nicht, aber Ihr hättet verdient gehabt, dass ich eben besser bin. Sorry. Scheinbar stand die Möndin schief. Oder ich war undersexed, oder die lange Zugfahrt, oder ... ?

30.10.08 "tenore amore" zu den Schwerter Kabaretttagen
Ich hab ja von Euch Schwertern geträumt, die Nacht vor dem Konzert. Weil ich das letzte Mal zum Glück nicht wusste, dass ich automatisch in einem Wettbewerb mitmache. Aber diesmal eben schon... und ich bin so ne Niete wenn ich Konkurrenz hab. Aber Ihr wart so geil, ich war fast maximal gut. Und Bier habt Ihr auch alle mit mir getrunken. Yes! genauso müssen solche Abend sein!
Danke.


Und die Essener Kabarettmuffel kriegen wir auch noch, oder? Wir paar tapferen Streiter für das Gute!

So, und nu drückt mir die Daumen für Hannover, denn weil da die Location UND das Publikum erwartungsgemäß rocken wie Hölle, hab ich eine DVD Aufnahme vorbereitet. Ich befürchte auch, dass alles super läuft, nur ich mich den ganzen Abend versinge (so ne doofe Kamera ist ja eben auch ne Art Konkurrenz)


27.10.08 "tenore amore" in der Lach und Schiess, München
Oh, ich liebe mein Münchner Publikum. Und wer noch behaupten sollte, dass der Prophet im Heimatland nix gilt, soll mich mal ruhig anrufen. Es war eine Vorstellung, wie sie sich eine Kabarettistin nur erträumen kann:

Genau die Mischung an Menschen, die perfekt harmoniert. Klug aber nicht weltfremd, lachbereit aber nicht billig und tatsächlich noch von echten Opernkennern durchsetzt. Oh bitte, bitte, liebes Publikum, könntest Du Dich genauso zu meinen zukünftigen Konzerten zusammensetzen?

Ich wäre zum Beispiel demnächst in Schwerte und Essen ...

Obwohl, wenn ich mich an Schwerte vor zwei Jahren erinner, das war ja auch schon mega. *ggg*

Aber in Essen bin ich dieses Jahr zum ersten Mal ...
Da muss ich mir wohl mein Publikum erst erspielen?
Na dann: ran an den Speck!

Wo genau ich in der Zukunft bin, steht unter: /kalender
P.S.: Ich bin übrigens ne ganz Liebe!
... Und kann voll gut singen
... und bin lustig
... und seh' für mein Alter phantastisch aus!
... und noch solo.

P.S.: nein, nun nicht mehr! Zuspät. Tja!

Das ist eines der offiziellen Bilder zum neuen Programm: 400 Jahre SEX in der Oper.
Kleiner Tipp: unter /galerie gibts noch knackigere Bilder!
Die durfte ich nicht auf meine Frontpage setzen, weil sich der Bayerische Landtag beschwert hat. Dort wäre ich sonst nicht engagiert worden, weil man fürchtete, die Bildzeitung hätte dann geschrieben "Sex im Landtag".
Hahaha, ich wäre ja schon froh, wenn die Bildzeitung überhaupt wüsste, dass es mich gibt.

Aber, wer hier genau hinsieht, kann auch schon was sehen.
...und noch genauer kann mans sehen, wenn man unter /galerie auf das kleine Bildchen draufklickt. Dann wirds nämlich groß...

... raffiniert, gell?