Erotische Eroperungen

erotische Eroperungen

Schicht für Schicht reißt sich Katharina Herb die Kleider vom Leib und entblößt dabei Stück für Stück ihre Seele. Sie schockiert als fleischfarbene Sexpuppe, peitscht als latexschwarze Domina und glänzt mit ihrem allerbesten Stück: ihrer Stimme!

Die Wahlmünchnerin mit dem lupenreinen Mezzosopran ist eindeutig zweideutig. Sie jagt von einem Höhepunkt zum nächsten, macht den „Schweinkram“ zwischen den Tönen berühmter Arien frisch, frech und frivol transparent, ohne jemals peinlich oder banal zu wirken.
Mal ist Katharina Herb Stierkämpfer – Macho, mal schillernde Diva, mal lüsternes Luder, mal geht ihr kurz vor dem Höhepunkt die Luft aus, sie nimmt mühelos alle Hürden, die die Hitparade der größten Arien zu bieten hat.
Raffiniert wickelt die 35-jährige ihr Publikum um den kleinen Finger – wer könnte dieser Frau widerstehen, die schamlos charmant verbindet, was nicht zusammen gehören darf?
So kommt’s, dass Opern- und Erotikliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Wer hätte geahnt, dass Xerxes Astlöcher sexy fand, Samson auf Hiebe, statt auf Liebe stand und die Königin der Nacht keine Lust mehr auf Salatgurke mit Kondom hatte und deshalb sexuell frustriert auf Rache sann?

Die gebürtige Heidelbergerin nimmt sich ganz und gar ungeheuerlich alle Freiheiten, Stimm- und Stimmungslagen zu interpretieren, wie es ihr gefällt. Sie singt Arien, wie ihr der Schnabel gewachsen ist!

Das führt zu der Bilanz, dass Oper mit einer meisterhaften Akteurin richtig sexy, mit Katharina Herb herrlich derb sein kann und zum Feuerwerk der Emotionen wird.

Auszüge aus „Tief drinnen keine Lust auf Gurken“ von Vera Müller (Koblenzer Rhein-Zeitung)

Video

VÖ-Datum 18.02.2018
Aufzeichnung 23.04.2004
Aufzeichnungsort Ateliertheater Köln
Titel
 Einer der ersten Mitschnitte von Operkabarettistin Katharina Herb
Beschreibung: Katharina Herb singt ihr erstes Soloprogramm „erotische Eroperungen“ im Ateliertheater Köln und die gleichermaßen nette, lustige wie brilliante Diana Knesevic filmt mit. Danke aus der Ferne, Frau Knesevic!
Und Dank an Rosa K. Wirtz, die überhaupt erst alles möglich gemacht hat!

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Repertoire

Georges Bizet (1838-1875)
Carmen: Votre toast je peut vous le rendre

 

Wolfgang Amadeus Mozart, Österreich (1756-1791)
Don Giovanni:, La ci darem la mano

 

Georg Friedrich Händel (1799-1862)
Serse (Xerxes): Ombra mai fu

 

Gaetano Donizetti, (1797-1848)
L’elisier d’amore: Una furtiva lagrima

 

Giuseppe Verdi, (1813-1901)
Rigoletto: La donna é mobile

Georges Bizet (1838-1875)
Carmen: La Séguedille

 

Georges Bizet (1838-1875)
Carmen: La Habañera

 

Gioacchino Rossini (1792-1868)
Il barbiere di Siviglia: Una voce poca fa

 

Wolfgang Amadeus Mozart, (1756-1791)
Die Zauberflöte: Der Hölle Rache

 

Jacques Offenbach, (1819-1880)
Les contes d´Hoffmann: Les oiseaux (Olympiaarie)

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Samson et Dalila: Mon coeur s’ouvre à ta voix

 

Henry Purcell (1659-1695)
Dido and Aeneas: Thy hand Belinda … when I am laid

 

Henry Purcell (1659-1695)
King Arthur: Cold Genius

 

Jacques Offenbach, (1819-1880)
La Périchole: Ah quel diner je viens de faire

 

Giuseppe Verdi, (1813-1901)
La Traviata: Libiamo (Il brindisi)

Produktion
Konzept, Gesang, Kostüme

Katharina Herb

Regie

Georg von Schierstein, München

Text

Katharina Herb,
Georg von Schierstein, München,
Edda Schnittgard, Sylt

Licht

Georg von Schierstein, München

Fotos

Susie Knoll, München

Plakat

Andrea Turner, München

Katharina Herb

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